Kopfnote verführt, doch verfliegt schnell; die Herznote hält Verbindung, die Basis erdet und bleibt. Beim Schichten wählen wir zunächst eine ruhige Basiskerze, darauf eine tragende Herznote, schließlich einen hellen Akzent. Notieren Sie Eindrücke nach zehn, zwanzig und vierzig Minuten, um Übergänge bewusst zu steuern und spätere Kombinationen gezielter zu wiederholen oder feiner zu verändern.
Handgegossene Kerzen reagieren je nach Wachs auf Hitze und Duftöle unterschiedlich. Soja verteilt Aromen weich, Raps trägt sauber, Bienenwachs rundet warm. Ein passender Docht verhindert Ruß und Tunnelbildung. Saubere Abkühlphasen, korrektes Temperieren und langsames Gießen sichern ein gleichmäßiges Brennverhalten, damit Schichten nachvollziehbar wirken und sich fein, statt chaotisch, überlagern.
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